Erdbebensicheres Bauen
Nachdem immer wieder verschiedene Erdbeben die Bevölkerung im In- und Ausland verunsichern, stellt sich für Bauherren und Hauseigentümer die Frage, wie sehr zukünftige Erderschütterungen die bestehenden und noch zu erstellenden Bauten beeinträchtigen können.
Nach einer Schätzung weisen in der Schweiz über 90 Prozent der Bauwerke eine unbekannte und oft auch ungenügende Erdbebensicherheit auf.
Die Mehrkosten für ein erdbebensicheres Bauen belaufen sich nach Schätzungen von Fachleuten auf 0.1 bis etwa 1 Prozent. Dabei sind unter anderem die Erdbebenzone, die Baugrund- und Bauwerksklasse sowie die Bauweise und Baustoffe (Holz, Mauerwerk, Stahlbeton, Stahl, usw.) zu berücksichtigen.
Darum ist es kostenentscheidend, dass Architekt, Bauingenieur und Bauherr bereits in der Planungsphase und im Entwurfsstadium eng zusammenarbeiten. Wenn dieser Zeitpunkt nämlich verpasst wird, können die Mehrkosten für ein erdbebensicheres Bauen später locker auf 2 bis 3 Prozent steigen.
Die Stiftung für Baudynamik und Erdbebeningenieurwesen sowie das Bundesamt für Wasser und Geologie haben zum Thema "Erdbebensicheres Bauen in der Schweiz" einen Faltprospekt herausgegeben, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.

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